Mitteilungen des Kreisjagdverbandes Chemnitz

 

Aujeszky-Virus (AK) in Mittelsachsen

[15.04.2021] Aujeszky-Virus (AK) bei einem Keiler in Mittelsachsen nachgewiesen

Am 25.03.21 wurde von einem Jäger unseres Kreisjagdverbandes Chemnitz ein Keiler erlegt.
Von diesem wurde - wie gewohnt - eine Trichinen- und zwei Schweißproben genommen.
Nach Rückmeldung des LUA-Sachsen ist der Keiler positiv auf AK getestet..
Nach Rücksprache mit dem LUA Sachsen wurden folgenden Zahlen für 2020 bestätigt:
   • Eingereichte Blutproben: 13.712
   • AK negative Proben: 9.145
   • AK positive Proben: 4.567
Somit waren über ein Drittel (33,30%) aller Blutproben positiv auf AK.
Dabei fehlen natürlich alle nicht beprobten Stücke Schwarzwild.
Daher appellieren wir an alle Jäger sich an der Beprobung eines jeden gesund erlegten
Stück Schwarzwild zu beteiligen!
Waidmannsheil und auf stets gesund heimkehrende Hunde!

Vorstand KJV Chemnitz

 

Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands

[05.04.2021] Jahresbericht 2019

Das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) ist ein bundesweites Monitoring-Programm, mit dem Daten zum Vorkommen, zur Populationsdichte und -entwicklung von Wildtieren erhoben werden.
WILD ist ein Projekt des Deutschen Jagdverbandes e.V. (DJV) und seiner Landesjagdverbände.
Es stellt seit dem Jahr 2001 einen dauerhaften Baustein der ökologischen Umweltbeobachtung dar.
Wichtigstes Ziel ist die Dokumentation von Wildtierpopulationen, um daraus Strategien für den Erhalt
und die nachhaltige Nutzung von Wildtieren zu entwickeln.

 

Nachruf Manfred Patzig

Nachruf Manfred Patzig
 

Jagd und die Ausgangsperre
der (SächsCoronaSchVO) vom 11. Dezember 2020

Die von der Sächsischen Staatsregierung verabschiedete neue Corona-Schutz-Verordnung tritt am 14. Dezember 2020 in Kraft und gilt bis zum 10. Januar 2021.

[11.12.2020] SächsCoronaSchVO, § 2c :

(1) Im Freistaat Sachsen gilt zwischen 22 Uhr und 6 Uhr des Folgetages eine erweiterte Ausgangsbeschränkung (Ausgangssperre). Das Verlassen der Unterkunft ist in dieser Zeit nur aus den folgenden triftigen Gründen zulässig:

1. die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
2. die Jagd zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest,
3. die Ausübung beruflicher Tätigkeiten und kommunalpolitischer Funktionen einschließlich des hierfür erforderlichen Weges zur Notbetreuung nach § 5a,
4. die Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs, einschließlich Brief- und Versandhandel,
5. Fahrten von Feuerwehr-, Rettungs- oder Katastrophenschutzkräften zum jeweiligen Stützpunkt oder Einsatzort
6. der Besuch von Ehe- und Lebenspartnern sowie von Partnern von Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftigen Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich sowie Besuche im Sinne des § 7 Absatz 1,
7. die Inanspruchnahme medizinischer, psychosozialer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen sowie der Besuch Angehöriger der Heil- und Gesundheitsberufe, soweit dies medizinisch erforderlich ist oder im Rahmen einer erforderlichen seelsorgerischen Betreuung,
8. die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
9. die Begleitung Sterbender im engsten Familienkreis,
10. unabdingbare Handlungen zur Versorgung von Tieren,
11. in der Zeit vom 24. Dezember 2020 bis 26. Dezember 2020 die Teilnahme an einem Gottesdienst,
12. zu Heiligabend und
13. in der Silvesternacht unter besonderer Beachtung der Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen nach § 2 Absatz 1, des Alkoholverbots nach § 2d sowie der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung nach § 3.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.coronavirus.sachsen.de Amtliche Bekanntmachung

 

Einzeljagd/Drückjagd unter Pandemiebedingungen Stand 01.12.2020

[01.12.2020] SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR SOZIALES UND GESELLSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHALT zur Jagd unter Pandemiebedigungen:

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der neuen Coronaschutzverordnung, die mit dem heutigen Tag in Kraft tritt, stellt sich erneut die Frage, wie mit Thema Jagd unter Pandemiebedingungen umzugehen ist. Insbesondere die Pandemiebedingungen haben sich in Sachsen auch im Vergleich zum bundesdeutschen Durchschnitt verschlechtert. Nach meinem Kenntnisstand ist derzeit in 11 von 13 sächsischen Landkreisen/Kreisfreien Städten der Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner überschritten. Diese Landkreise/Kreisfreie Städte werden deshalb zeitnah zeitlich befristete Ausgangsbeschränkungen im Rahmen einer Allgemeinverfügung anordnen. Insbesondere wird das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund untersagt werden.

Bis zum 30.11.2020 hatten war die Lage so, dass auf die Durchführung von Drückjagden möglich war, sofern ein schriftlichen Hygienekonzept vorlag. Die Einzeljagd war ohne nicht beschränkt. Ab dem 1. Dezember 2020 gilt, wie gesagt, die neue CoronaSchutzVO. Auch auf Grundlage der aktuellen Coronaschutzverordnung ist die Durchführung von Drückjagden mit entsprechendem Hygienekonzept möglich. Dies gilt allerdings nur, wenn in den jeweiligen Landkreis/Kreisfreien Stadt keine Allgemeinverfügung gilt, die das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund untersagt.

Wenn die Landkreise/Kreisfreien Städte zeitlich befristete Ausgangsbeschränkungen angeordnet haben, gelten die gleichen Regelungen, wie sie dem Grunde nach auch aus dem Frühjahr bekannt. Konkret heißt das, dass die Einzeljagd möglich ist, Bewegungsjagden jedoch nicht. Im Einzeln gilt folgendes: Die Einzeljagd ist ein »triftiger Grund«, vorausgesetzt, dass sie die Bedingungen der allgemeinen Kontaktbeschränkungen einhält. Dies gilt für den Jagdbezirk in Sachsen, in dem die Einzeljagd befugt ausübt wird. Auch die erforderlichen Aktivitäten zum Zweck der Beprobung von Fall- und Unfallwild ist zugelassen. Auch hier sind die Vorgaben zu den Kontaktbeschränkungen einzuhalten.

Die Durchführung von Gesellschaftsjagden, die Durchführung von Versammlungen Jägerstammtische, gemeinsame Anfahrten (außer mit dem Lebenspartner/Angehörigen des eigenen Hausstands) sind nicht zulässig.

Zulässig sind zudem die Nachsuche im Rahmen der Jagdausübung, die Ausübung der Jagdaufsicht, die Direktvermarktung von Wildbret, das Beschickung von Salzlecken und Kirrungen, die individuelle Ausbildung von Jagdgebrauchshunden (keine Gruppenausbildung) sowie der Bau und Reparatur von Reviereinrichtungen und der Anbau von Wildäckern, Hecken und Blühflächen , soweit die Bedingungen des allgemeinen Kontaktverbotes eingehalten werden, also in Begleitung von Lebenspartner/Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung erfolgen. Mit der Nachsuche kann erforderlichenfalls auch ein Dritter beauftragt werden, der die Nachsuche im Auftrag des Jagdausübungsberechtigten selbstständig durchführt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Sabine Christochowitz

Referatsleiterin

Weitere Informationen finden Sie unter: www.sms.sachsen.de

 

ASP: Bei erster Fallwildsuche sieben infizierte Wildschweinkadaver gefunden

[24.11.2020] Drei Wochen nach der amtlichen Feststellung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) konnte die erste Flächendeckende Suche nach mit dem ASP-Virus infizierten Tieren im gefährdeten Gebiet im Landkreis Görlitz abgeschlossen werden.

Auf der insgesamt 13.500 Hektar großen Restriktionszone an der Grenze zu Polen wurden bei der sogenannten Fallwildsuche insgesamt 53 Kadaver bzw. Kadaverteile entdeckt. Insgesamt sieben trugen das Virus in sich. Mit dem Indexfall, einem am 27. Oktober geschossenen Wildschwein gibt es aktuell somit acht ASP-Fälle in Sachsen. Dies wurde jeweils durch Labortests bei der Landesuntersuchungsanstalt und dem Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt. Alle positiven ASP-Funde wurden im grenznahen Bereich der Neiße gemacht. Der 5500 Hektar große zivile Teil des gefährdeten Gebietes wurde unter der Koordination des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes des Landkreises Görlitz abgesucht. 11 Suchtrupps mit rund 170 Personen und sechs Jagdhunden waren auf dieser Fläche im Einsatz. Rund 100 Soldaten und zivile Angehörige der Bundeswehr suchten einen 8000 Hektar umfassenden Bereich auf dem Truppenübungsplatz ab. Quelle: Pressemitteilung des SMS

Weitere Informationen finden Sie unter: www.sms.sachsen.de

 

Regelung für die Durchführung von Drückjagden unter der geltenden SächsCoronaSchVO vom 30.10.2020

[04.11.2020] Die gemeinschaftliche Jagdausübung (Gesellschaftsjagden, Bewegungsjagden, Ansitz-Drückjagden, Drückjagden, Gruppenansitze etc.) ist grundsätzlich auch nach der derzeit geltenden Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung (SächsCoronaSchVO) vom 30. Oktober 2020 möglich (Rechtgrundlage: § 2 Absatz 5, § 5 Abs. 4 SächsCoronaSchVO), sofern ein entsprechendes Hygienekonzept gemäß § 5 Absatz 4 der SächsCoronaSchVO vorliegt.

Quelle: Referatsleiterin Dr. Sabine Christochowitz, -SMS

Mustervorlage Hygienekonzept für die gemeinschaftlichen Jagdausübung:

 

Kabinett stimmt Novellierung des Bundesjagdgesetzes zu

[04.11.2020] Das Bundeskabinett hat heute dem Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Bundesjagdgesetzes, des Bundesnaturschutzgesetzes und des Waffengesetzes der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, zugestimmt.

Bundesministerin Julia Klöckner: „Nach so vielen Jahren ist die Anpassung des Bundesjagdgesetzes notwendig geworden – für die heutige und die zukünftige Zeit. Wir tragen damit den Bedürfnissen der Jägerinnen und Jäger Rechnung. Sie sind im Übri-gen wichtige Partner bei der Bekämpfung der Ausbreitung der Afrikanischen Schwei-nepest. Und ebenso schaffen wir einen Ausgleich zwischen Jägern und Waldbesitzern. Unser Motto lautet Wald und Wild und nicht das Gegeneinander von beiden.“

Quelle: Pressestelle BMEL, email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Sachsen

[31.10.2020] Das Friedrich-Loeffler-Institut hat bestätigt, dass ein am 27.10. im Landkreis Görlitz geschossenes Wildschwein mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert war

31.10.2020, 15:45 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Das Friedrich-Loeffler-Institut hat bestätigt, dass ein am 27.10. im Landkreis Görlitz geschossenes Wildschwein mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert war. Das Tier wurde in der Landesuntersuchungsanstalt am 29.10. untersucht und der Verdacht am 30.10. ausgesprochen.
Der weibliche Überläufer wurde auf dem Gebiet der Gemeinde Krauschwitz erlegt. Ein zeitgleich geschossener Frischling war negativ getestet worden.
Damit hat sich die Strategie des Freistaates Sachsen, im grenznahen Bereich zu Polen alle Wildschweine auf das Vorkommen der Erkrankung zu untersuchen, als Frühwarnsystem bewährt.
Die nun notwendigen Restriktionszonen werden in Abstimmung mit den lokalen Behörden und der beratenden Sachverständigengruppe festgelegt. Die vordringlichste Maßnahme ist jetzt, die Verbreitung und das weitere Einsickern der Erkrankung in die Wildschweinbestände nachhaltig einzuschränken oder zu unterbinden. Alle Maßnahmen der Staatsregierung zielen darauf ab.
Die Afrikanische Schweinepest ist für den Menschen ungefährlich.
Staatsministerin Petra Köpping: “Ich appelliere an die Schweinehalter, in ihren Bestrebungen, die Hausschweine zu schützen, nicht nachzulassen und Biosicherheitsmaßnahmen konsequent weiter zu verfolgen. Aufgabe ist es, nun besonnen zu reagieren und gemeinschaftlich zu handeln. Wir sind gut auf den Ernstfall vorbereitet.”
Der Krisenstab des Sozialministeriums und das Landestierseuchenbekämpfungszentrum werden eingerichtet. In Absprache mit dem Landkreis und der Bundeswehr wird die Einrichtung der Restriktionszonen vorbereitet.

Hintergrund:
Aufgabe des Krisenstabs Der Krisenstab des Sozialministeriums ist das zentrale Entscheidungsgremium bei Verdacht/Ausbruch einer besonders bedrohlichen Tierseuche wie der afrikanischen Schweinepest. Dementsprechend steuert es die Krise und entscheidet strategische Grundsatzfragen. Ausführendes Organ des Krisenstabs ist das Landestierseuchenbekämpfungszentrum.

Aufgabe des Landestierseuchenbekämpfungszentrums (LTBZ) Das LTBZ besteht aus Mitarbeitern des Sozialministeriums, der Landesdirektion Sachsen, der Sächsischen Tierseuchenkasse und der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen. Das LTBZ für den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest wird am Standort Dresden der Landesdirektion Sachsen eingerichtet. Es koordiniert vor allem die Bekämpfungsmaßnahmen im Freistaat Sachsen und kommuniziert mit den Tierseuchenbekämpfungsstrukturen der Kreise und auf Ebene des Bundes.

Quelle: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/242409

 

"Afrikanische Schweinepest: Finanzielle Unterstützung der Jägerschaft wird erweitert"

[23.10.2020] Übersicht Aufwandsentschädigung im Rahmen der ASP-Prävention im Freistaat Sachsen

 

Pressemitteilung zur "Afrikanische Schweinepest: „Weiße Zone“ um erstes Kerngebiet wird eingerichtet in Brandenburg"

[08.10.2020] Pressemitteilung des MSGIV zur aktuellen ASP-Situation in Brandenburg

 

Update zur aktuellen ASP-Situation in Brandenburg

[22.09.2020] Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheit- und Veterinärwesen Sachsen informiert zur aktuellen ASP-Situation

 

Umzug und Erreichbarkeit der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Sachsen e.V.

[08.06.2020] Information der Geschäftsstelle zum Umzug und der neuen Erreichbarkeit

Sehr geehrte Jägerinnen und Jäger,
wie bereits im letzten ,,Sachsenjäger" veröffentlicht wurde, bleibt in der Zeit vom 15.06.2020 bis einschließlich 30.06.2020 die Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Sachsen e. V. wegen des Umzuges nach Großschirma geschlossen. In dringenden Angelegenheiten erreichen Sie uns unter: 0176-32760051
Ab dem 01.07.2020 sind wir in den neuen Geschäftsräumen in 09603 Großschirma, Hauptstraße 156a zu den auf unserer Website veröffentlichten Geschäftszeiten wieder für Sie erreichbar.
Achtung: Telefon- und Faxnummer ändern sich ab 01.07.2020 wie folgt:
Telefon: 037328-123914, Fax: 037328-123915.

 

Aufwandsentschädigung für Jäger

[25.04.2020] Im Rahmen der Überwachungsprogramme für anzeigepflichtige Tierseuchen erhalten Jäger und Jagdausübungsberechtigte für die sachgerechte Probenentnahme und ordnungsgemäße Abgabe von Proben Aufwandsentschädigungen.

Aktuelle Informationen zu den neuen Regelungen bei Schwarzwild die sich aus der Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen vom 15.04.2020 und den neuen Erlassen des SMS zur Beprobung von gesund erlegtem Schwarzwild und Unfall-, Fall- und krank erlegtem Schwarzwild ergeben.
Aufwandsentschädigungen:
10,00 € bei gesund erlegten Wildschweinen
15,00 € Einsendung verhaltensauffällig erlegter oder verendet aufgefundener wild lebender Füchse, Marderhunde und Waschbären
30,00 € für verendet aufgefundenes Schwarzwild bzw. krank erlegtes Schwarzwild
Diese Informationen sind auf der Internetseite des Landratsamtes Mittelsachsen unter folgendem Link abrufbar:
https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/buergerservice/aufwandsentschaedigung-fuer-jaeger.html

Dokumente zum herunterladen:

 

Die Landesdirektion Sachsen erlässt folgende Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP)

[15.04.2020] Tierseuchenverhütung und -bekämpfung Afrikanische Schweinepest Anzeigepflicht und Mitwirkung der Jagdausübungsberechtigten

Auf Grundlage der Verordnung zum Schutz gegen die Schweinepest und die Afrikanische Schweinepest (Schweinepest-Verordnung - SchwPestV) in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. Dezember 2018 (BGBl. I S. 2594), die durch Artikel 2 der Verordnung vom 31. März 2020 (BGBl. I S. 752) geändert worden ist, werden folgende Maßnahmen bekannt gegeben und verfügt:

 

„Neue App zum neuen Jagdjahr – Sächsisches Wildmonitoring jetzt auch mobil nutzbar“

[09.04.2020] Dr. Renke Coordes, STAATSBETRIEB SACHSENFORST, Pressestelle:

Pünktlich zum Beginn des neuen Jagdjahres am 1. April startet die neue mobil nutzbare App „Sächsisches Wildmonitoring“.

„Mit dieser neuen App wollen wir die Jagdausübungsberechtigten in Sachsen bei Ihren Dokumentationspflichten unterstützen“, erläutert Katrin Müller, Leiterin der oberen Jagdbehörde bei Sachsenforst, die Idee der Anwendung. „Die App ermöglicht allen registrierten Nutzern ein unkompliziertes Erfassen aller jagdlich relevanten Daten, nun auch per Smartphone quasi vom Hochsitz aus.“ Dazu gehören das Führen und Überwachen der Streckenlisten sowie die Dokumentation von Wildbeobachtungen bei besonders und streng geschützten Wildarten. Aber auch das Überprüfen von Abschussplänen sowie die Übermittlung der erfassten Daten an die Jagdbehörden werden deutlich erleichtert.

Jagdausübungsberechtige sind in Sachsen verpflichtet, bestimmte Wildarten zu erfassen, zu beobachten und zu überwachen. Darunter fallen unter anderem Elch, Luchs, Wildkatze oder Wolf. Einmal jährlich sind die in den Jagdbezirken vorkommenden Wildarten an Sachsenforst als obere Jagdbehörde zu melden. Die Ergebnisse dieses sogenannten Sächsischen Wildmonitorings sind für die nachhaltige Hege und Bejagung des Wildes in Sachsen eine ebenso wichtige Grundlage wie für den Artenschutz.

Die App „Sächsisches Wildmonitoring“ baut auf der bereits seit 2013 bestehenden gleichnamigen Online-Anwendung auf. Jagdausübungsberechtigte müssen sich zur Nutzung zunächst bei der zuständigen unteren Jagdbehörde in den Landkreisen und kreisfreien Städten registrieren lassen. Diese übersendet die entsprechenden Zugangsdaten für die Anwendung. Die App kann für Android im Google Play Store ab sofort kostenfrei heruntergeladen werden. „Einfach und nützlich“ schreiben erste Nutzer in den Kommentaren. Weitere Informationen finden Sie unter: www.sachsenforst.de

Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Renke Coordes

Leiter Büro der Geschäftsführung, Pressespreche, rDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Jagd im Freistaat Sachsen unter Berücksichtigung der notwendigen Einschränkungen zur Prävention der Corona-Pandemie mit Absprache SMS und SMEKUL

[27.März.2020] AKTUALISIERT :

Ergänzend zu den bisherigen Ausführungen des Sächsischen Ministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt die Jagd betreffend wurde am Freitag noch folgendes mitgeteilt: „Zulässig sind zudem die Nachsuche im Rahmen der Jagdausübung, die Ausübung der Jagdaufsicht, die Direktvermarktung von Wildbret, das Beschickung von Salzlecken und Kirrungen, die individuelle Ausbildung von Jagdgebrauchshunden (keine Gruppenausbildung) sowie der Bau und Reparatur von Reviereinrichtungen und der Anbau von Wildäckern, Hecken und Blühflächen , soweit die Bedingungen des allgemeinen Kontaktverbotes eingehalten werden, also in Begleitung von Lebenspartner/Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung erfolgen. Mit der Nachsuche kann erforderlichenfalls auch ein Dritter beauftragt werden, der die Nachsuche im Auftrag des Jagdausübungsberechtigten selbstständig durchführt. Die Durchführung von Gesellschaftsjagden, die Durchführung von Versammlungen Jägerstammtische, gemeinsame Anfahrten (außer mit dem Lebenspartner/Angehörigen des eigenen Hausstands) sind nicht zulässig.“

Information des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zur Jagdausübung als „triftiger Grund“

Sehr geehrte Damen und Herren, zu der beigefügten Allgemeinverfügung des SMS vom 22. März 2020, Az.15-5422/10 zu den Ausgangsbeschränkungen anlässlich der Corona-Pandemie gingen die ersten Fragen ein, ob die Jagdausübung im Freistaat Sachsen in Form der Einzeljagd und oder Zweck der Beprobung von Fall- und Unfallwild als „triftiger Grund“ im Sinne der Ziffer 1 der Allgemeinverfügung des SMS vom 22. März 2020, Az.15-5422/10 anerkannt werden kann. Diese beiden Fragen möchte ich wie folgt beantworten: Die Einzeljagd ist ein „triftiger Grund“ im Sinne der Allgemeinverfügung vom 22. März 2020 zu den Ausgangsbeschränkungen anlässlich der Corona-Pandemie, vorausgesetzt, dass sie die Bedingungen des allgemeinen Kontaktverbotes einhält, also sie von Anfang bis Ende ausschließlich allein oder in Begleitung Lebenspartner/Angehörige des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung ausgeübt wird. Auch die erforderlichen Aktivitäten zum Zweck der Beprobung von Fall- und Unfallwild ist zugelassen. Auch hier gelten die vorgenannten Bedingungen, also unter Einhaltung der Bedingungen des allgemeinen Kontaktverbotes. Ich bitte Sie, diese Information über die ggf. bei Ihnen vorhandenen Verteiler zu streuen, damit wir möglichst viele Jagdausübungsberechtigte erreichen. Vielen Dank dafür und bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Sabine Christochowitz

Referatsleiterin SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR SOZIALES UND GESELLSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHALT SAXON STATE MINISTRY FOR SOCIAL AFFAIRS AND COHESION

 

Information der Oberen Forst- und Jagdbehörde

Ausübung der Einzeljagd aus triftigen Gründen im Sinne der Allgemeinverfügung

[23.03.2020] Heiko Ullrich, Referatsleiter Obere Forst- und Jagdbehörde :

 

Sehr geehrte Damen und Herren, in Umsetzung der o. a. gab es vermehrt Nachfragen von UJB und Jägern, ob und inwieweit die Jagdausübung von den Restriktionen der o.a. Allgemeinverfügung betroffen ist. Gemäß der u.a. Rechtsauffassung des zuständigen Staatsministeriums für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMSGZ) ist die Einzeljagd ein „triftiger Grund“ im Sinne der Allgemeinverfügung vom 22. März 2020, vorausgesetzt, dass sie die Bedingungen des allgemeinen Kontaktverbotes einhält, also sie von Anfang bis Ende ausschließlich allein oder in Begleitung Lebenspartner/Angehörige des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung ausgeübt wird. Die LÜVÄ der Landkreise und kreisfreien Städte wurden über die Landesdirektion entsprechend informiert. Sie erhalten die Auslegungshinweise hiermit ebenfalls zur Kenntnis mit der Bitte – auch im Rahmen Ihrer Möglichkeiten die Jägerschaft in geeigneter Weise zu informieren. Die Jagdverbände werden nach hiesigem Kenntnisstand direkt vom SMSGZ informiert.

Mit freundlichen Grüßen

Heiko Ullrich

Referatsleiter Obere Forst- und Jagdbehörde

Tel.: +49 (0)3501 468 312 . Fax: +49 (0)3501 542 213

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . www.sachsenforst.de

 

JAGDLICHES SCHIESSEN am 21.März 2020 findet NICHT statt !

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um das Corona-Virus wird das am 21.03. in Mühlau geplante jagdliche Schießen verschoben! Ein neuer Schießtermin wird rechtzeitig bekannt gegeben, sobald sich die aktuelle Situation verbessert hat.

 

Pressemitteilung JGHV Verbandstag März 2020

JGHV-Hauptversammlung am 22. März 2020 findet nicht statt!

[13.03.2020] Das Präsidium des Jagdgebrauchshundverbandes e.V. (JGHV) hat vor dem Hintergrund der angespannten Lage zum neuartigen Coronavirus, in enger Absprache mit zahlreichen Zuchtvereinen und den Vertretern der Jagdgebrauchshundevereine, am 12. März 2020 beschlossen, seinen Verbandstag im März 2020 abzusagen. Die Frage eines möglichen Ausweichtermines wird auf Grundlage der weiteren Entwicklung der COVID-19-Pandemie so früh als möglich entschieden. Die Mitgliedsvereine werden hierüber zu gegebener Zeit schriftlich und über das Verbandsorgan „Der Jagdgebrauchshund“ informiert. Auf Basis der Empfehlung der Gesundheitsministerien sah sich die Verbandsführung verpflichtet, sorgfältig abzuwägen, ob eine überregionale Veranstaltung mit mehreren hundert Teilnehmern, wie sie die Hauptversammlung des JGHV darstellt, derzeit „zwingend erforderlich“ ist. Im Ergebnis kam das Präsidium des JGHV zum Schluss, dass die Gesundheit der Teilnehmer und deren Familien und Bekannten ein höheres Gut darstellt als die Einhaltung des geplanten Termins.

 

JGHV e.V.

 

Der Deutscher Jagdverband e.V.: informiert:

[28.02.2020]: DJV-Pressestelle: Handlungsleitfaden Verfassungsschutzabfrage für Verlängerung Jagdschein

                        • » Leitfaden als pdf herunterladen
                           

                          Die Berufsgenossenschaft SVLFG informiert:

                          [24.01.2020] Berufsgenossenschaft Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) bietet ein kostenfreies Seminar zum Thema „Sicher und gesund arbeiten bei der Jagd“ vom 10. bis 12. März 2020 in Springe an.

                          • » Angebot als pdf herunterladen
                             

                            Bekanntmachung der Landesdirektion Sachsen

                            [24.01.2020] Tierseuchenverhütung und -bekämpfung - Afrikanische Schweinepest ASP - AV Anzeigepflicht und Mitwirkung

                            Die Landesdirektion Sachsen erlässt folgende Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP)

                            Auf Grund­la­ge der Ver­ord­nung zum Schutz gegen die Schwei­ne­pest und die Afri­ka­ni­sche Schwei­ne­pest (Schwei­ne­pest-Ver­ord­nung - SchwPestV) Fas­sung der Be­kannt­ma­chung vom 16. De­zem­ber 2018 (BGBl. I Nr. 47 S. 2594) i. V. m. der Richt­li­nie 2002/60/EG vom 27. Juni 2002 wer­den fol­gen­de Maß­nah­men be­kannt ge­ge­ben und ver­fügt:

                            1. Im Frei­staat Sach­sen haben die Jagd­aus­übungs­be­rech­tig­ten jedes ver­en­det auf­ge­fun­de­ne Wild­schwein (Fall- und Un­fall­wild) sowie jedes krank er­leg­te Wild­schwein un­ver­züg­lich unter An­ga­be des Fund- bzw. Er­le­gungs­or­tes beim je­weils ört­lich zu­stän­di­gen Le­bens­mit­tel­über­wa­chungs- und Ve­te­ri­när­amt (LÜVA) der Land­krei­se und Kreis­frei­en Städ­te an­zu­zei­gen.

                            2. Die Jagd­aus­übungs­be­rech­tig­ten haben nach nä­he­rer An­wei­sung des ört­lich zu­stän­di­gen LÜVA bei der Ent­nah­me von Pro­ben von den unter Nr. 1 ge­nann­ten Tier­kör­pern zur vi­ro­lo­gi­schen Un­ter­su­chung auf ASP sowie ggf. bei der Ber­gung der Tier­kör­per mit­zu­wir­ken.

                            3. Die so­for­ti­ge Voll­zie­hung der Zif­fern 1 bis 2 die­ser All­ge­mein­ver­fü­gung wird an­ge­ord­net, so­fern die so­for­ti­ge Voll­zie­hung nicht be­reits gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 3 VwGO i. V. m. § 37 Tier­GesG kraft Ge­setz gilt.

                            4. Die Über­wa­chung der Maß­nah­men ob­liegt den je­weils ört­lich zu­stän­di­gen LÜVÄ der Land­krei­se und Kreis­frei­en Städ­te als zu­stän­di­ge Be­hör­de.

                            5. Diese All­ge­mein­ver­fü­gung tritt am Tage nach ihrer Be­kannt­ga­be in Kraft. Der voll­stän­di­ge In­halt der All­ge­mein­ver­fü­gung kann auch zu den Ge­schäfts­zei­ten in der

                            Dienst­stel­le der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen in Dres­den, Stauf­fen­berg­al­lee 2, 01099 Dres­den

                            Dienst­stel­le der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen in Leip­zig, Brau­stra­ße 2, 04107 Leip­zig

                            Dienst­stel­le der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen in Chem­nitz, Alt­chem­nit­zer Stra­ße 41, 09120 Chem­nitz

                            ein­ge­se­hen wer­den.

                            Für diese All­ge­mein­ver­fü­gung wer­den keine Kos­ten er­ho­ben..

                            Begründung zur Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) (pdf-Datei; 78 KB) 

                             

                            Nachruf Jörn Leverenz

                            Nachruf Jörn Leverenz
                             

                            Führungswechsel im Kreisjagdverband Chemnitz e.V.:

                            Am 12.04.2019 fand der diesjährige Kreisjägertag im KJV Chemnitz e.V. statt. In diesem Zuge wurden nach Ende der Legislaturperiode Neuwahlen des Vorstandes durchgeführt. Nach 10-jähriger Amtszeit verabschiedet sich der amtierende Vorsitzende: WG Dieter Ryczek. Für seine langjährige Tätigkeit im Kreisjagdverband Chemnitz e.V. danken wir ihm und überreichten als Anerkennung das „Ehrenabzeichen in Gold für hohe Verdienste im Jagdwesen“. Ebenfalls ausgeschieden ist der Schatzmeister: Weidgenosse Dirk Sonntag, welchen wir ebenfalls für seine Arbeit im Vorstand danken. Er erhielt das „Ehrenabzeichen in Bronze für hohe Verdienste im Jagdwesen“.

                            Als neuer Vorstandsvorsitzender wurde der Weidgenosse: Jörn Leverenz gewählt, welcher bereits viele Jahre die Öffentlichkeitsarbeit für den Verband betreut. Jörn Leverenz ist mit der Jagd verwurzelt seit er 6 Jahre alt war und kommt aus einer Förster-/Jägerfamilie. Beruflich ist er als Geschäftsführer einer Personal- und Unternehmensberatung tätig. Er wird den Kreisjagdverband Chemnitz e.V. gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen weiterentwickeln.

                            Als weiteres Vorstandsmitglied wurde der bereits langjährig, tätige Stellvertreter: Mike Richter gewählt. Als 2. Stellvertreter wurde Jens Schreiber gewählt. Jens Schreiber ist beruflich als Niederlassungsleiter tätig.

                            Das Amt des Schatzmeisters begleitet zukünftig der Weigenosse: Dr. Gert Dittrich.  Als Geschäftsführerin wurde die Weidgenossin: Cornelia Müller gewählt, welche beruflich in einer Leitungsfunktion in einer Werbeagentur arbeitet. Sie wird zukünftig das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes betreuen. Wir bedanken uns für das Vertrauen unserer Mitglieder und freuen uns auf gute Zusammenarbeit.

                            Jörn Leverenz
                            Vorstandsvorsitzender

                             

                            Aktuelle Informationen zum Sächsischen Jagdgesetz

                            Den Gesetzestext des Gesetzes zur Neuregelung des Jagdgesetzes im Freistaat Sachsen in der neuen Fassung finden Sie hier:


                            Den Text zur Jagdverordnung finden Sie hier:

                             

                            Information zur Streckenübersicht in Sachsen

                            Das Dokument finden Sie hier:

                             

                            Hinweise für Jäger zur Entnahme und Versand von Probenmaterial von Wildschweinen

                            Das Dokument finden Sie hier:

                             

 

 

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