Mitteilungen des Kreisjagdverbandes Chemnitz

 

Jagd im Freistaat Sachsen unter Berücksichtigung der notwendigen Einschränkungen zur Prävention der Corona-Pandemie mit Absprache SMS und SMEKUL

[27.März.2020] AKTUALISIERT :

Ergänzend zu den bisherigen Ausführungen des Sächsischen Ministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt die Jagd betreffend wurde am Freitag noch folgendes mitgeteilt: „Zulässig sind zudem die Nachsuche im Rahmen der Jagdausübung, die Ausübung der Jagdaufsicht, die Direktvermarktung von Wildbret, das Beschickung von Salzlecken und Kirrungen, die individuelle Ausbildung von Jagdgebrauchshunden (keine Gruppenausbildung) sowie der Bau und Reparatur von Reviereinrichtungen und der Anbau von Wildäckern, Hecken und Blühflächen , soweit die Bedingungen des allgemeinen Kontaktverbotes eingehalten werden, also in Begleitung von Lebenspartner/Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung erfolgen. Mit der Nachsuche kann erforderlichenfalls auch ein Dritter beauftragt werden, der die Nachsuche im Auftrag des Jagdausübungsberechtigten selbstständig durchführt. Die Durchführung von Gesellschaftsjagden, die Durchführung von Versammlungen Jägerstammtische, gemeinsame Anfahrten (außer mit dem Lebenspartner/Angehörigen des eigenen Hausstands) sind nicht zulässig.“

Information des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zur Jagdausübung als „triftiger Grund“

Sehr geehrte Damen und Herren, zu der beigefügten Allgemeinverfügung des SMS vom 22. März 2020, Az.15-5422/10 zu den Ausgangsbeschränkungen anlässlich der Corona-Pandemie gingen die ersten Fragen ein, ob die Jagdausübung im Freistaat Sachsen in Form der Einzeljagd und oder Zweck der Beprobung von Fall- und Unfallwild als „triftiger Grund“ im Sinne der Ziffer 1 der Allgemeinverfügung des SMS vom 22. März 2020, Az.15-5422/10 anerkannt werden kann. Diese beiden Fragen möchte ich wie folgt beantworten: Die Einzeljagd ist ein „triftiger Grund“ im Sinne der Allgemeinverfügung vom 22. März 2020 zu den Ausgangsbeschränkungen anlässlich der Corona-Pandemie, vorausgesetzt, dass sie die Bedingungen des allgemeinen Kontaktverbotes einhält, also sie von Anfang bis Ende ausschließlich allein oder in Begleitung Lebenspartner/Angehörige des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung ausgeübt wird. Auch die erforderlichen Aktivitäten zum Zweck der Beprobung von Fall- und Unfallwild ist zugelassen. Auch hier gelten die vorgenannten Bedingungen, also unter Einhaltung der Bedingungen des allgemeinen Kontaktverbotes. Ich bitte Sie, diese Information über die ggf. bei Ihnen vorhandenen Verteiler zu streuen, damit wir möglichst viele Jagdausübungsberechtigte erreichen. Vielen Dank dafür und bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Sabine Christochowitz

Referatsleiterin SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR SOZIALES UND GESELLSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHALT SAXON STATE MINISTRY FOR SOCIAL AFFAIRS AND COHESION

 

Information der Oberen Forst- und Jagdbehörde

Ausübung der Einzeljagd aus triftigen Gründen im Sinne der Allgemeinverfügung

[23.03.2020] Heiko Ullrich, Referatsleiter Obere Forst- und Jagdbehörde :

 

Sehr geehrte Damen und Herren, in Umsetzung der o. a. gab es vermehrt Nachfragen von UJB und Jägern, ob und inwieweit die Jagdausübung von den Restriktionen der o.a. Allgemeinverfügung betroffen ist. Gemäß der u.a. Rechtsauffassung des zuständigen Staatsministeriums für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMSGZ) ist die Einzeljagd ein „triftiger Grund“ im Sinne der Allgemeinverfügung vom 22. März 2020, vorausgesetzt, dass sie die Bedingungen des allgemeinen Kontaktverbotes einhält, also sie von Anfang bis Ende ausschließlich allein oder in Begleitung Lebenspartner/Angehörige des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung ausgeübt wird. Die LÜVÄ der Landkreise und kreisfreien Städte wurden über die Landesdirektion entsprechend informiert. Sie erhalten die Auslegungshinweise hiermit ebenfalls zur Kenntnis mit der Bitte – auch im Rahmen Ihrer Möglichkeiten die Jägerschaft in geeigneter Weise zu informieren. Die Jagdverbände werden nach hiesigem Kenntnisstand direkt vom SMSGZ informiert.

Mit freundlichen Grüßen

Heiko Ullrich

Referatsleiter Obere Forst- und Jagdbehörde

Tel.: +49 (0)3501 468 312 . Fax: +49 (0)3501 542 213

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . www.sachsenforst.de

 

JAGDLICHES SCHIESSEN am 21.März 2020 findet NICHT statt !

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um das Corona-Virus wird das am 21.03. in Mühlau geplante jagdliche Schießen verschoben! Ein neuer Schießtermin wird rechtzeitig bekannt gegeben, sobald sich die aktuelle Situation verbessert hat.

 

Pressemitteilung JGHV Verbandstag März 2020

JGHV-Hauptversammlung am 22. März 2020 findet nicht statt!

[13.03.2020] Das Präsidium des Jagdgebrauchshundverbandes e.V. (JGHV) hat vor dem Hintergrund der angespannten Lage zum neuartigen Coronavirus, in enger Absprache mit zahlreichen Zuchtvereinen und den Vertretern der Jagdgebrauchshundevereine, am 12. März 2020 beschlossen, seinen Verbandstag im März 2020 abzusagen. Die Frage eines möglichen Ausweichtermines wird auf Grundlage der weiteren Entwicklung der COVID-19-Pandemie so früh als möglich entschieden. Die Mitgliedsvereine werden hierüber zu gegebener Zeit schriftlich und über das Verbandsorgan „Der Jagdgebrauchshund“ informiert. Auf Basis der Empfehlung der Gesundheitsministerien sah sich die Verbandsführung verpflichtet, sorgfältig abzuwägen, ob eine überregionale Veranstaltung mit mehreren hundert Teilnehmern, wie sie die Hauptversammlung des JGHV darstellt, derzeit „zwingend erforderlich“ ist. Im Ergebnis kam das Präsidium des JGHV zum Schluss, dass die Gesundheit der Teilnehmer und deren Familien und Bekannten ein höheres Gut darstellt als die Einhaltung des geplanten Termins.

 

JGHV e.V.

 

Der Deutscher Jagdverband e.V.: informiert:

[28.02.2020]: DJV-Pressestelle: Handlungsleitfaden Verfassungsschutzabfrage für Verlängerung Jagdschein

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    Die Berufsgenossenschaft SVLFG informiert:

    [24.01.2020] Berufsgenossenschaft Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) bietet ein kostenfreies Seminar zum Thema „Sicher und gesund arbeiten bei der Jagd“ vom 10. bis 12. März 2020 in Springe an.

    • » Angebot als pdf herunterladen
       

      Bekanntmachung der Landesdirektion Sachsen

      [24.01.2020] Tierseuchenverhütung und -bekämpfung - Afrikanische Schweinepest ASP - AV Anzeigepflicht und Mitwirkung

      Die Landesdirektion Sachsen erlässt folgende Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP)

      Auf Grund­la­ge der Ver­ord­nung zum Schutz gegen die Schwei­ne­pest und die Afri­ka­ni­sche Schwei­ne­pest (Schwei­ne­pest-Ver­ord­nung - SchwPestV) Fas­sung der Be­kannt­ma­chung vom 16. De­zem­ber 2018 (BGBl. I Nr. 47 S. 2594) i. V. m. der Richt­li­nie 2002/60/EG vom 27. Juni 2002 wer­den fol­gen­de Maß­nah­men be­kannt ge­ge­ben und ver­fügt:

      1. Im Frei­staat Sach­sen haben die Jagd­aus­übungs­be­rech­tig­ten jedes ver­en­det auf­ge­fun­de­ne Wild­schwein (Fall- und Un­fall­wild) sowie jedes krank er­leg­te Wild­schwein un­ver­züg­lich unter An­ga­be des Fund- bzw. Er­le­gungs­or­tes beim je­weils ört­lich zu­stän­di­gen Le­bens­mit­tel­über­wa­chungs- und Ve­te­ri­när­amt (LÜVA) der Land­krei­se und Kreis­frei­en Städ­te an­zu­zei­gen.

      2. Die Jagd­aus­übungs­be­rech­tig­ten haben nach nä­he­rer An­wei­sung des ört­lich zu­stän­di­gen LÜVA bei der Ent­nah­me von Pro­ben von den unter Nr. 1 ge­nann­ten Tier­kör­pern zur vi­ro­lo­gi­schen Un­ter­su­chung auf ASP sowie ggf. bei der Ber­gung der Tier­kör­per mit­zu­wir­ken.

      3. Die so­for­ti­ge Voll­zie­hung der Zif­fern 1 bis 2 die­ser All­ge­mein­ver­fü­gung wird an­ge­ord­net, so­fern die so­for­ti­ge Voll­zie­hung nicht be­reits gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 3 VwGO i. V. m. § 37 Tier­GesG kraft Ge­setz gilt.

      4. Die Über­wa­chung der Maß­nah­men ob­liegt den je­weils ört­lich zu­stän­di­gen LÜVÄ der Land­krei­se und Kreis­frei­en Städ­te als zu­stän­di­ge Be­hör­de.

      5. Diese All­ge­mein­ver­fü­gung tritt am Tage nach ihrer Be­kannt­ga­be in Kraft. Der voll­stän­di­ge In­halt der All­ge­mein­ver­fü­gung kann auch zu den Ge­schäfts­zei­ten in der

      Dienst­stel­le der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen in Dres­den, Stauf­fen­berg­al­lee 2, 01099 Dres­den

      Dienst­stel­le der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen in Leip­zig, Brau­stra­ße 2, 04107 Leip­zig

      Dienst­stel­le der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen in Chem­nitz, Alt­chem­nit­zer Stra­ße 41, 09120 Chem­nitz

      ein­ge­se­hen wer­den.

      Für diese All­ge­mein­ver­fü­gung wer­den keine Kos­ten er­ho­ben..

      Begründung zur Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) (pdf-Datei; 78 KB) 

       

      Nachruf Jörn Leverenz

      Nachruf Jörn Leverenz
       

      Führungswechsel im Kreisjagdverband Chemnitz e.V.:

      Am 12.04.2019 fand der diesjährige Kreisjägertag im KJV Chemnitz e.V. statt. In diesem Zuge wurden nach Ende der Legislaturperiode Neuwahlen des Vorstandes durchgeführt. Nach 10-jähriger Amtszeit verabschiedet sich der amtierende Vorsitzende: WG Dieter Ryczek. Für seine langjährige Tätigkeit im Kreisjagdverband Chemnitz e.V. danken wir ihm und überreichten als Anerkennung das „Ehrenabzeichen in Gold für hohe Verdienste im Jagdwesen“. Ebenfalls ausgeschieden ist der Schatzmeister: Weidgenosse Dirk Sonntag, welchen wir ebenfalls für seine Arbeit im Vorstand danken. Er erhielt das „Ehrenabzeichen in Bronze für hohe Verdienste im Jagdwesen“.

      Als neuer Vorstandsvorsitzender wurde der Weidgenosse: Jörn Leverenz gewählt, welcher bereits viele Jahre die Öffentlichkeitsarbeit für den Verband betreut. Jörn Leverenz ist mit der Jagd verwurzelt seit er 6 Jahre alt war und kommt aus einer Förster-/Jägerfamilie. Beruflich ist er als Geschäftsführer einer Personal- und Unternehmensberatung tätig. Er wird den Kreisjagdverband Chemnitz e.V. gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen weiterentwickeln.

      Als weiteres Vorstandsmitglied wurde der bereits langjährig, tätige Stellvertreter: Mike Richter gewählt. Als 2. Stellvertreter wurde Jens Schreiber gewählt. Jens Schreiber ist beruflich als Niederlassungsleiter tätig.

      Das Amt des Schatzmeisters begleitet zukünftig der Weigenosse: Dr. Gert Dittrich.  Als Geschäftsführerin wurde die Weidgenossin: Cornelia Müller gewählt, welche beruflich in einer Leitungsfunktion in einer Werbeagentur arbeitet. Sie wird zukünftig das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes betreuen. Wir bedanken uns für das Vertrauen unserer Mitglieder und freuen uns auf gute Zusammenarbeit.

      Jörn Leverenz
      Vorstandsvorsitzender

       

      Aktuelle Informationen zum Sächsischen Jagdgesetz

      Den Gesetzestext des Gesetzes zur Neuregelung des Jagdgesetzes im Freistaat Sachsen in der neuen Fassung finden Sie hier:


      Den Text zur Jagdverordnung finden Sie hier:

       

      Information zur Streckenübersicht in Sachsen

      Das Dokument finden Sie hier:

       

      Hinweise für Jäger zur Entnahme und Versand von Probenmaterial von Wildschweinen

      Das Dokument finden Sie hier:

       

Unsere Sponsoren

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